24 Mär

Deep Learning für Punktwolkenprozessierung

 DI Lukas Winiwarter; Universität Heidelberg

 
Veranstaltungsort
Digital - Link wird noch Bekanntgegeben
 
Inhalt
Der Durchbruch künstlicher Intelligenz in Form von Neuronalen Netzen in der Computer Vision hat auch in benachbarten Feldern wie der Photogrammetrie großes Interesse geweckt. Aufgrund der ungeordneten und unregelmäßigen Datenstruktur von Punktwolken ist jedoch die Anwendung der oft für strukturierte (Bild-) Daten designten Neuronalen Netze nicht trivial. Außerdem enthält die Nachbarschaft innerhalb einer Punktwolke inhärent Information, die genutzt werden soll.
In diesem Vortrag werden daher Konzepte präsentiert, die diese Anwendung auf topographische 3D-Punktwolken möglich machen. Dabei ist das Ziel, die Einzelpunkte semantischen Klassen zuzuordnen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Neuronales Netz in der Lage ist, lokale Nachbarschaften ähnlich zu beschreiben, wie das mit herkömmlichen, manuell entworfenen Attributen möglich ist.
 
Vortagender
Lukas Winiwarter hat sein Masterstudium der Geodäsie und Geoinformatik an der TU Wien im September 2018 mit einer Arbeit über die semantische Klassifizierung von 3D-Punktwolken mittels Neuronalen Netzen abgeschlossen. Diese Diplomarbeit wurde mehrfach nominiert und ausgezeichnet, u.a. mit dem Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis 2019 der DGPF, der OVG und der SGPF (1. Platz) oder dem AGEO Award 2019 (3. Platz). Vor seinem Abschluss war Lukas Winiwarter als Studienassistent in der Forschungsgruppe Photogrammetrie und als Softwareentwickler im Vermessungsbüro Bogensberger Vermessung tätig. Seit Oktober 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Geographischen Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Deutschland. In seiner Dissertation entwickelt er Methoden, um Zeitserien von 3D-Punktwolken auszuwerten. Das primäre Anwendungsgebiet sind dabei geomorphologische Massenbewegungen, etwa im alpinen Raum.
Beginn

24. März 2021 - 17 Uhr 00


12 Mai

Herausforderung Klimawandel - Fakten mit Fokus auf Österreich und globale Zusammenhänge

 Mag. Dr. Marc Olefs; Abteilungsleiter Klimaforschung; Bereich Daten, Methoden, Modelle; ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

 
Veranstaltungsort
 
 
Inhalt

Die globale Erderwärmung ist eine der größten aktuellen Herausforderungen der Menschheit und fordert Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und die Medien heraus ihre Komfortzonen zu verlassen. Der Vortrag zeigt einen sachlichen Überblick über die vergangene Klimaentwicklung, den aktuellen Klimastatus und dessen zukünftig erwartete Entwicklung. Dabei werden Antriebe, Auswirkungen, Anpassungsmöglichkeiten und Gegenmaßnahmen der Klimaänderung mit globalen Zusammenhängen und Fokus auf Österreich diskutiert und auch einige Mythen rund um das Thema entlarvt.

 
Vortagender

Herr Olefs ist gebürtiger Deutscher (Schwarzwald/Freiburg im Breisgau), ist seit mehr als 20 Jahren in Österreich, hat in Innsbruck Meteorologie studiert und promoviert, ist seit 2010 in Wien und leitet seit 2 Jahren die Abteilung für Klimaforschung an der ZAMG mit 25 MitarbeiterInnen. Seine eigenen Forschungsthemen sind Klimawandel, Strahlung (Sonnen- und Wärmestrahlung) und Schneedecke.

Beginn

12. Mai 2021 - 17 Uhr 00