12 Mai

Herausforderung Klimawandel - Fakten mit Fokus auf Österreich und globale Zusammenhänge

 Mag. Dr. Marc Olefs; Abteilungsleiter Klimaforschung; Bereich Daten, Methoden, Modelle; ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik

 
Veranstaltungsort
Digital
Meeting ID: 989 2947 5523
 
 
Inhalt

Die globale Erderwärmung ist eine der größten aktuellen Herausforderungen der Menschheit und fordert Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und die Medien heraus ihre Komfortzonen zu verlassen. Der Vortrag zeigt einen sachlichen Überblick über die vergangene Klimaentwicklung, den aktuellen Klimastatus und dessen zukünftig erwartete Entwicklung. Dabei werden Antriebe, Auswirkungen, Anpassungsmöglichkeiten und Gegenmaßnahmen der Klimaänderung mit globalen Zusammenhängen und Fokus auf Österreich diskutiert und auch einige Mythen rund um das Thema entlarvt.

 
Vortagender

Herr Olefs ist gebürtiger Deutscher (Schwarzwald/Freiburg im Breisgau), ist seit mehr als 20 Jahren in Österreich, hat in Innsbruck Meteorologie studiert und promoviert, ist seit 2010 in Wien und leitet seit 2 Jahren die Abteilung für Klimaforschung an der ZAMG mit 25 MitarbeiterInnen. Seine eigenen Forschungsthemen sind Klimawandel, Strahlung (Sonnen- und Wärmestrahlung) und Schneedecke.

Beginn

12. Mai 2021 - 17 Uhr 00


23 Jun

Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der TU Wien - Analysen zu Auswirkungen des Klimawandels

 DI Sebastian Mikolka-Flöry (TU Wien, Department für Geodäsie und Geoinformation, Forscher in der Forschungsgruppe Photogrammetrie) | Assoc. Prof. Dr. Adrian Flores Orozco (TU Wien, Department für Geodäsie und Geoinformation, Leiter der Forschungsgruppe Geophysik)

 
Veranstaltungsort
Digital - Link wird noch Bekanntgegeben
 

Projekt SEHAG

Inhalt

Innerhalb des Forschungsprojektes SEHAG („Sensitivity of high Alpine geosystems to climate change“) werden die Veränderungen durch den Klimawandel seit 1850 in drei ausgewählten Projektregionen (Kaunertal, Martelltal (AT) und Martelltal (IT)) von einer interdisziplinären Forschungsgruppe wissenschaftlich untersucht. Neben der Unterstützung in geodätischen Fragestellungen, Prozessierung von ALS-Daten und historischen Luftbildern, liegt der Schwerpunkt der Forschungsgruppe Photogrammetrie der TU Wien in der automatischen Prozessierung von historischen terrestrischen Bildern.


Die frühesten systematischen Aufnahmen (Luftbilder) reichen in den Projektregionen nur bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zurück. Mit dem Aufkommen des alpinen Tourismus und der Verfügbarkeit von Handkameras Ende des 19. Jahrhunderts begann auch die photographische Dokumentation des alpinen Raumes. Diese ursprünglich als Erinnerungen an den Urlaub aufgenommenen Photographien können heute von uns verwendet werden, um die frühen Veränderungen des alpinen Raumes zu rekonstruieren. Im Rahmen dieses Vortrages sollen die Herausforderungen, vor allem aber die Möglichkeiten und das Potential von historischen terrestrischen Photographien für die Dokumentation von alpinen Räumen aufgezeigt werden.


Das SEHAG Forschungsprojekt wird sowohl von der DFG als auch des FWF finanziert. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe besteht aus der TU München (Hydrologie), Universität Innsbruck (Botanik), Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Geomorphologie), Universität Bremen (Klimageographie) und der Forschungsgruppe Photogrammetrie der TU Wien.

 
Vortagender

Sebastian Mikolka-Flöry hat Geodäsie und Geoinformation an der TU Wien studiert und arbeitet seit 2019 als Projektassistent in der Forschungsgruppe Photogrammetrie der TU Wien.

 

Projekt SPICE

Inhalt

Development of electromagnetic methods to investigate ice degradation in alpine permafrost:

The SPICE project is a collaboration between the TU-Wien, the University of Fribourg (Switzerland) and the University of Bonn (Germany) in frame of the DACH initiative. The project aims at quantifying the ice content in alpine permafrost rocks by means of the spectral induced polarization (SIP) method. The SIP signatures reveal the frequency-dependence in the electrical resistivity and capacitive properties of the subsurface, which can be used to distinguish between highly resistive frozen rocks with varying ice content. The project aims at collecting data at different alpine landfoms in Austria and Switzerland as well as in rock smaples in controlled conditions at the lab-scale. In frame of the project, at the TU-Wien we investigate the applicaiton of transient electromagnetic (TEM) methods, which permit to resolve for variations in the electrical resistivity of the subsurface by means of contactloss instruments that can be easily deployed in rough conditions. Moreover, our modeling demonstrates that sign reversals, which have been commonly disregarded as noisy readings,  can be used for an improved delineation of ice-rich layers. Our results reval that modeling the frequency-dependence of the capacitive properties in the frequency-range between 1 and 100 kHz permits a better modleing of TEM responses in frozen rocks and an improved characterization of alpine permafrost.

Partners: Prof. Christian Hauck (University of Fribourg – Department of geosciences); Prof. Andreas Kemna (University of Bonn – Insitute of Geosciences)

Vortragender:

Adrian Flores Orozco is an Associate Professor at the Department of Geodesy and Geoinformation at the TU-Wien. His areas of research include the development of geophysical methods to characterize biogeochemical processes and surface-groundwater interactions at the field-scale. He is currently engaged in investigations of the electrical conductivity and capacitive properties measured through electrical and electromagnetic methods in alpine environments. He is the head of the Geophysics Research Division at the TU-Wien since 2016. 

Beginn

23. Juni 2021 - 17 Uhr 00