16 Okt

VGOS-Teleskope im Fokus

 Prof. Dr.-Ing. Cornelia ESCHELBACH; Frankfurt University of Applied Sciences - Vermessung und angewandte Geodäsie

 
Veranstaltungsort

Universität Innsbruck
Hörsaal HSB6
6020 Innsbruck, Technikerstraße 13

Details zur Veranstaltung

Kurzfassung:

Lokale Verknüpfungsvektoren bilden bei der Kombination von welt-raumgestützten Techniken zur Ableitung eines globalen geodätischen Referenz-rahmens eine wesentliche Rolle. Im Strategiepapier VLBI2010 wurden neue Standards für moderne Radioteleskope speziell zur Nutzung für geodätische VLBI-Messkampagnen definiert. Im Zuge der Umsetzung sind weltweit Teleskope dieser neuen Generation, sog. VGOS-Teleskope, entstanden, im Bau oder in Planung. Durch ihre kompakte Bauweise und Design-anpassungen ergeben sich neue messtechnische Herausforderungen, die in diesem Vortrag vorgestellt werden.


Zur Referentin:

Cornelia Eschelbach studierte von 1997 bis 2002 den Diplomstudiengang Vermessungswesen an der UniversitätKarlsruhe (jetzt Karlsruhe Institute of Technology). Im Anschluss arbeitete Sie an der Universität Karlsruhe als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vermessungskunde und Geodätische Sensorik von Prof. Dr.-Ing. Maria Hennes und promovierte dort 2008. Im Jahr 2010 wurde sie berufen für die Professur Vermessung und Angewandte Geodäsie an der Frankfurt University of Applied Sciences. Seit 2014 leitet Prof. Eschelbach das neu gegründete Labor für Industrielle Messtechnik, das Forschungs- und Entwicklungsarbeit leistet bei der Prozessanalyse und Prozessoptimierung im Bereich der Large Volume Metrology und der industriellen Messtechnik sowie bei der Parameterschätzung.

Beginn

16. Oktober 2019 - 18 Uhr 15


13 Nov

Monitoring kontinuierlich in Raum und Zeit: die Alpen kriechen & Kräne schwingen

 Dr.-Ing. Christoph HOLST; Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - Institut für Geodäsie und Geoinformation

 
Veranstaltungsort

Universität Innsbruck
Hörsaal HSB6
6020 Innsbruck, Technikerstraße 13

Details zur Veranstaltung

Kurzfassung:

Tachymeter, Neigungssensoren, Laserscanner und weitere Messinstrumente befähigen uns heutzutage, Geometrien räumlich und/oder zeitlich hochfrequent aufzunehmen. Dadurch ist es einerseits möglich, selbst ausgedehnte Oberflächen wie z.B. Rutschhänge sehr engmaschig zu vermessen und so lokale Bewegungsmuster aufzudecken. Andererseits erlaubt dies, Bauwerke hinsichtlich ihres dynamischen Ver-haltens ortsabhängig zu analysieren, wie z.B. Kranbrücken bei Lastaufnahme. Der Vortrag thematisiert diese unterschiedlichen Möglichkeiten des Monitorings praxisnah anhand verschiedener Messinstrumente und Anwendungen: von der Aufdeckung von Frostkriechen in den österreichischen Alpen, der gravitationsbedingten Verformung von Radioteleskopen, der flächenhaften Deformationsanalyse von Staumauern bis hin zur Schwingungsanalyse von Kranbrücken.


Zum Vortragenden:

Christoph Holst hat den Bachelor und Master im Fach Geodäsie und Geoinformation an der Universität Bonn von 2005 bis 2010 studiert und erfolgreich ab-geschlossen. Im Jahr 2015 folgte die Promotion, auch an der Universität Bonn, im Bereich Ingenieurgeodäsie (Professur für Geodäsie). Seit 2015 leitet er dort die Forschungsgruppe „Laserscanning und Analyse von Oberflächen“. Im Jahr 2018 zeichnete ihn die Deutsche Geodätische Kommission mit dem Wissenschaftspreis Geodäsie aus, 2019 folgten der Lehrpreis der Universität Bonn und der GKGM-Preis der Gesellschaft zur Kalibrierung geodätischer Messmittel e.V. (GKGM) im Rahmen seiner Leistungen zur Kalibrierung terrestrischer Laserscanner. Seine Forschungsschwerpunkte sind aktuell die Qualitätsanalyse und -sicherung terrestrischer Laserscanner sowie die flächenhafte Deformationsanalyse.

 

Beginn

13. November 2019 - 18 Uhr 15


04 Dez

Transformation durch Digitalisierung - Chancen und Gefahren

 Dr.-Ing. Jürgen DOLD; Präsident Hexagon Geosystems

 
Veranstaltungsort

Universität Innsbruck
Hörsaal HSB6
6020 Innsbruck, Technikerstraße 13

Details zur Veranstaltung

Kurzfassung:

Der technologische Fortschritt verändert die Bedingungen, unter denen wir arbeiten und kreiert Chancen für neue Geschäftsmodelle. Dr. Juergen Dold, Präsident Hexagon Geosystems, berichtet über die Chancen und Gefahren der Digitalisierung.


Zum Vortragenden:

Dr. Jürgen Dold verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Geoinformationsbranche und ist als Hexagon Geosystems Präsident tätig. In dieser Funktion ist er Geschäftsführer der Leica-Geosystems AG, die Teil von Hexagon AB ist. Er leitet die globale Strategie des Unternehmens, das mit 5.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern vertreten ist.
Zuvor bekleidete Dold verschiedene Managementfunktionen im Unternehmen und war davor Akademischer Rat und Lehrbeauftragter am Institut für Photogrammetrie und Bildverarbeitung der Technischen Universität Braunschweig. Die Promotion in der Geodäsie absolvierte er an der Hochschule der Bundeswehr München und das Diplom in Geodäsie an der Universität Bonn.
Herr Dold ist derzeit auch Verwaltungsrat des Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmens Basler & Hofmann AG in Zürich, Beiratsmitglied des Departements Bau, Umwelt und Geomatik der ETH Zürich und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam.

 

Beginn

4. Dezember 2019 - 18 Uhr 15


22 Jan

Hochpräzises Monitoring von Infrastrukturbauwerken mit geodätischen Sensoren

 Dr.-Ing. Jens-André PAFFENHOLZ; Leibniz Universität Hannover - Geodätisches Institut

 
Veranstaltungsort

Universität Innsbruck
Hörsaal HSB2
6020 Innsbruck, Technikerstraße 13

Details zur Veranstaltung

Kurzfassung:

Nicht Verfügbar


Zum Vortragenden:

Nicht Verfügbar

 

Beginn

22. Januar 2020 - 18 Uhr 15