25 Nov

Das Aktionsprogramm "GeomonitorAT": Österreichweite Identifizierung und Beobachtung von großdimensionalen Massenbewegungen. Methoden und Ergebniserwartungen - eine Projektskizze.

 Mag. Michael Mölk, Wildbach- und Lawinenverbauung, Fachzentrum für Geologie und Lawinen

 
Veranstaltungsort

vor Ort:
Universität Innsbruck, Campus Technik, Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck, Hörsaal HSB 6


UND

Digital:
https://webconference.uibk.ac.at/rooms/irv-gha-b2s

Alternativer Streaming-Link bei Ausfall von Webconference: https://www.twitch.tv/meep00e

 

Inhalt:
Im Nachlauf von großen hochdynamischen Sturzprozessen in den Alpen (Fluchthorn, Kleines Nesthorn-Blatten …) wurde auch in Österreich der Bedarf für eine flächendeckende Identifikation und ein nachfolgendes Monitoring von großdimensionalen Massenbewegungen offensichtlich. Die dafür erforderlichen Aufgaben reichen von der frühzeitigen Identifikation von Gefahrenpotentialen über die Beobachtung der laufenden Entwicklung bis zur Bewertung der daraus potentiell entstehenden Risiken. Mit dem nun gestarteten Aktionsprogramm des BMLUK sollen die dafür erforderlichen Grundlagen geschaffen werden, mit derartigen – in Zukunft voraussichtlich häufiger auftretenden - Gefahrenprozessen zeitgemäß umzugehen. In einem ersten Projektschritt wird eine österreichweite, flächige und kontinuierliche fernerkundliche Erfassung von Instabilitäten mittels INSAR umgesetzt. Die laufende Entwicklung dieser Naturgefahren bzw. deren Dokumentation und Bewertung basieren auf diesen Grundlagen.

Vortragender:
Mag. Michael Mölk hat an der Univ. Innsbruck Geologie studiert. Nach mehreren Jahren als Ingenieurgeologe in der Privatwirtschaft arbeitet er seit 1999 als Geologe bei der Wildbach- und Lawinenverbauung und leitet den Fachbereich Geologie in Innsbruck. Schwerpunkt seiner Tätigkeiten sind neben Projektierung von Schutzmaßnahmen im Wirkungsbereich der WLV auch Standardisierung und Normung von Prozessen im Bereich des Technischen Steinschlagschutzes. 2026 wurde vom BMLUK das Aktionsprogramm GeomonitorAT initiiert, dessen fachliche Leitung und Koordination vom Fachzentrum für Geologie und Lawinen der WLV wahrgenommen wird.

https://www.uibk.ac.at/de/geometrie-vermessung/veranstaltungen/geodaetisches-kolloquium/

Hinweis: Der Vortrag wird evtl. gefilmt und danach im Internet veröffentlicht.
 

Beginn

25. November 2026 - 18 Uhr 15


09 Dez

Von Vermessung zu Räumlicher Intelligenz: Photogrammetrie in der KI-Ära

 Prof. Dr. Benjamin Busam, Technische Universität München

 
Veranstaltungsort

vor Ort:
Universität Innsbruck, Campus Technik, Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck, Hörsaal HSB 6


UND

Digital:
https://webconference.uibk.ac.at/rooms/irv-gha-b2s

Alternativer Streaming-Link bei Ausfall von Webconference: https://www.twitch.tv/meep00e

 

Inhalt:
Wir machen unsere Welt für Maschinen räumlich erfahrbar. Dafür verbinden wir moderne Photogrammetrie mit Computer Vision und Computergrafik: Klassische geometrische Rekonstruktion trifft auf fotorealistisches inverses Rendering. Aus Bildern und Messdaten schaffen wir digitale Zwillinge, die präzise Geometrie und realistisches Aussehen vereinen. Über natürliche Schnittstellen wie Sprache erkunden und verändern wir diese Modelle und simulieren physikalische Abläufe: Was passiert, wenn wir in eine Szene eingreifen? Welche Folgen hätte eine Veränderung? So schlagen wir die Brücke von der Vermessung zur räumlichen Intelligenz und schaffen Grundlagen für Embodied AI, Robotik und autonome Systeme; vom Boden bis ins All. Photogrammetrie liefert uns dafür die Datengrundlage: digitale Abbilder unserer Umwelt, in denen wir Szenarien sicher am Rechner analysieren und Entscheidungen für die reale Welt vorbereiten.

Vortragender:
Benjamin Busam ist Professor und Leiter der Photogrammetrie und Fernerkundung an der Technischen Universität München (TUM). Er verbindet geometrische Methoden mit maschinellem Lernen, um unsere Umwelt präzise in 3D zu erfassen, digital abzubilden und für räumliche KI nutzbar zu machen. Seine Gruppe möchte damit die Bausteine bereitstellen, um Maschinen das Sehen und Denken in 3D zu ermöglichen. Zuvor war Benjamin Busam in leitenden Forschungspositionen in der Industrie als Research Director bei Framos, und 3D Computer Vision Lead bei Huawei Research in London tätig. Sein Hintergrund in Mathematik und Physik prägt die Verbindung von Geometrie, Sensorik und lernbasierten Verfahren vom Sensor bis zum Vision System.

https://www.uibk.ac.at/de/geometrie-vermessung/veranstaltungen/geodaetisches-kolloquium/

Hinweis: Der Vortrag wird evtl. gefilmt und danach im Internet veröffentlicht.

Beginn

9. Dezember 2026 - 18 Uhr 15


13 Jan

TBA (--> Save the Date! :) )

 Ing. MSc Hansjörg Ragg, REDcatch GmbH

 
Veranstaltungsort

vor Ort:
Universität Innsbruck, Campus Technik, Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck, Hörsaal HSB 6


UND

Digital:
https://webconference.uibk.ac.at/rooms/irv-gha-b2s

Alternativer Streaming-Link bei Ausfall von Webconference: https://www.twitch.tv/meep00e

 

Inhalt:
TBA

 

Beginn

13. Januar 2027 - 18 Uhr 15