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GDF als Datenmodell für die digitale Straßenkarte Graz

Manfred Fussi

Diplomarbeit

Institut für Theoretische Geodäsie, Abteilung für Mathematische Geodäsie und Geoinformatik, TU Graz, 1998. Betreuer: Prof. Dr. N. Bartelme.

Digitale Straßenkarten werden in vielen Anwendungen auf dem Gebiet der Fahrzeugnavigation und Routensuche benötigt. In den letzten Jahren wurden europaweit analoge Straßenkarten digitalisiert und mit zusätzlichen den Verkehr betreffenden Informationen versehen. Die Grundlage einer digitalen Straßenkarte bilden ein standardisiertes Datenmodell und die dazugehörende Datenschnittstelle. Die Verwendung unterschiedlicher Modelle erfordert ein einheitliches Austauschformat oder Datenschnittstellen zwischen den einzelnen Systemen. Mit dem europäischen Standard GDF (Geographic Data Files) steht ein weit verbreitetes und anwendungsunabhängiges Datenmodell zur Verfügung, das auch ein Format zum Transfer von Daten beinhaltet.
Die Straßendaten der Datenbank des digitalen Stadtplans Graz liegen im Sicad-Datenformat SQD vor. Um diese Daten in das GDF-Modell zu transferieren, wurde in C++ eine Schnittstelle zum GDF-Format programmiert. Eine Aufwertung des Datenmaterials sollte durch die Zuordnung der Hausnummern zu den einzelnen Straßenstücken in Form einer Kilometrierung erfolgen. Die Abbildung dieser Information auf das GDF-Datenmodell konnte allerdings bisher noch nicht zufriedenstellend erfolgen und bleibt damit Gegenstand weiterführender Arbeiten.

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