Die Entwicklung des Katasterwesens im Donauraum

  9. Januar 2018 11:22,    Franz Blauensteiner

IDM in Kooperation mit der Landesverteidigungsakademie (LVAk) des Österreichischen Bundesheers

Am 23. Dezember 1817 erließ Kaiser Franz I. das Grundsteuerpatent, das die gesetzliche Grundlage für den Franziszeischen Kataster bildet – den ersten vollständigen österreichischen Liegenschaftskataster, der alle Gebiete der damaligen Monarchie und somit auch den größten Teil des Donauraums erfasste.

Der Kataster ist die öffentlich zugängliche flächendeckende Beschreibung und Darstellung aller Grundstücke. Er bildet gemeinsam mit dem Grundbuch die Basis für klare Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden. Wo solche Aufzeichnungen fehlen, ist die Rechtssicherheit für die Grundeigentümer nicht gewährleistet und der Erwerb und die Verpachtung von Liegenschaften erschwert, was – und damit ist die aktuelle Relevanz des Themas gegeben – auch heute den Handlungsspielraum von Investoren insbesondere in den Ländern Südosteuropas einschränkt.

Das Symposium beginnt mit der Frage zur Sinnhaftigkeit von Grenzen, zeichnet einen Bogen über die historische Entwicklung des Katasters in Mittel- und Südosteuropa und endet mit einem Blick in die Zukunft – ist ein „Europäischer Kataster“ mittelfristig realisierbar?

  • Beginn: Mittwoch, 24. Januar 2018, 10:00 Uhr
  • Ende: Mittwoch, 24. Januar 2018, 17:00 Uhr
  • Ort: Landesverteidigungsakademie (Sala Terrena)
  • Adresse: Stiftgasse 2A, 1070 Wien
  • Auskunft: Mag. Annette Höslinger-Finck
  • Auskunft E-Mail: a.hoeslinger-finck@idm.at

Bei Teilnahme ist zuvor eine Anmeldung unter idm@idm.at unbedingt erforderlich!


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